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Wie Du einen in wenigen Minuten einen leckeren Tapas-Abend vorbereitest!

Ach ja…der Urlaub war schön!

Das, was ich an Urlauben so toll finde – neben der Tatsache, dass man die Zeit komplett vergisst, täglich Vitamin D im Überfluss tanken kann und sich einfach so “unbeschwert” fühlt –  ist die ganze FOOD-INSPO, die man mit nach Hause nimmt!

Mal ehrlich! Ich liebe es in fremden Ländern über Märkte zu schlendern, fremde Gerüche einzuatmen, Neues zu schmecken und zu sehen. Einfach mit allen Sinnen da zu sein – und dabei weder an gestern, noch an morgen zu denken 🙂

Tapas y mas!

Aus meinem letzten Urlaub bringe ich Euch wieder etwas mit! Es gibt heute einen leckeren Tapas Abend mit Pimientos de Padrón, Mojo Rojo, Mojo Verde und Papas Arrugadas!

Allesamt typisch kanarische Rezepte! …und allesamt Sachen, die ich auf Teneriffa nahezu täglich gegessen habe!

Das Schöne dabei: alles davon ist so super simpel!

Alles was Du brauchst, sind ein paar wenige, einfache Zutaten, eine Pfanne, ein Topf und ein Mixer (oder Küchenmaschine).

Die Tapas kann man dann zusammen mit einem Gläschen Wein in einer gemütlichen Runde oder an einem Netflix-Abend schön wegknabbern 🙂

Also auf geht’s! Kommen wir gleich zum Eingemachten!

Mojo Rojo & Mojo Verde

kanarisches Mojo Rojo
Falls Du schon mal auf den Kanaren Urlaub gemacht hast, dann MUSST DU Mojo kennen 🙂
Ich beschreibe es mal so: ein scharfer Dipp mit absolutem Suchtpotential!!
Auf Teneriffa gibt es die beiden Mojos in jedem, wirklich jedem Restaurant! Nach meinem persönlichem Gusto aber mal mehr, mal weniger gut 😉 War ja klar, dass ich es zu Hause nachmachen musste!
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Hier ist alles, was Du dazu brauchst:

Mojo Rojo

  • 1 rote Peperoni – mit oder ohne Kerne – je nach dem wie viel Schärfe Du erträgst 🙂
  • eine rote Paprika – optional habe ich den Mojo auch mit gegrillter Paprika aus dem Glas gemacht – es schmeckt beides sehr gut!
  • 1 große, rote Tomate
  • 3-4 Knoblauchzehen – auch das ist Geschmacksache und kann von der Menge her variiert werden
  • 2EL Paprikapulver
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • Salz & Pfeffer nach Belieben
  • 100ml Olivenöl
  • 3EL Balsamico Essig
  • 2 Scheiben (glutenfreies) Toastbrot/Brot – dieses gebe ich für eine festere Konsistenz mit in den Mixer

Mojo Verde…fast dasselbe in grün!

  • 1 grüne Peperoni
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • 2 Bund frische Petersilie
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • Salz & Pfeffer nach Belieben
  • 100ml Olivenöl
  • 3EL naturtrüben Apfelessig

Der Mojo Verde ist aufgrund der Petersilie von Anfang etwas “fester” von der Konsistenz, als sein rotes Pendant. Wenn Du möchtest, kannst Du aber auch hier mit etwas Brot nachhelfen.

Was Du tun musst:

  1. Hierzu gibt es zum Glück nicht allzu viel zu sagen! Schmeiße einfach alle Mojo Zutaten in einen Mixer oder eine Küchenmaschine und püriere solange, bis eine feine Soße entsteht. Yummie! Ich fülle es gern in ein Schraubverschlussglas – so kann man es im Kühlschrank länger aufbewahren, sollte man nicht sofort alles vernichtet haben 🙂

Pimientos de Padrón

…wer jetzt an “Patrón” und die guten Narcos-Filme denkt – nein, damit hat dieses Gericht nichts zu tun 😀

Padrón ist ein Ort in Galicien, an dem diese speziellen Paprikas angebaut werden – daher der schöne Name für diesen traditionellen Leckerbissen.

Pimientos de PadrónPimientos de Padrón

os pementos de Padrón, uns pican e outros non

– heißt es in einem spanischen Sprichwort, welches auf den unterschiedlichen Schärfegrad der einzelnen Früchte hindeutet! Mal sind sie mild, mal erwischst Du sie feuerscharf!

Bei uns sind die kleinen Schätze übrigens unter dem eher schnödem Namen “Bratpaprika” bekannt & erhältlich!

Für die Pimientos de Padrón brauchst Du neben der Paprika lediglich etwas Olivenöl & Salz! Bekanntlich sind ja of die einfachsten Dinge die Schönsten 🙂

Was Du brauchst:

  • 250g Pimientos de Padrón (Bratpaprika)
  • 1EL Olivenöl
  • 2TL grobes Meersalz

Alles, was Du tun musst:

  1. Wasche die Pimientos, tupfe sie mit einem Papiertuch trocken und reibe sie gut mit Olivenöl ein
  2. Brate sie in einer Pfanne, bis die Haut goldbraun wird und serviere mit groben Meersalz bestreut

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Papas Arrugadas

Last but not least: die papas arrugadas! Wörtlich übersetzt bedeutet papas arrugadas “faltige” oder “verrunzelte Kartoffeln”. Richtig traditionell wird es, wenn die papas im frischen Meerwasser gekocht werden – ok zugegeben, das ist bei uns nicht ganz so leicht umzusetzen! 🙂

Ich würde sagen, das deutsche Pendant wären festkochende, möglichst kleine Kartoffeln, die man im Reformhaus oder auf dem Wochenmarkt bekommt.

Papas Arrugadas

Auch hier ist die Zubereitung denkbar einfach!

Was Du brauchst:

  • 1/2 kg kleine Kartoffeln
  • Wasser
  • 1/4 Tasse grobes Meersalz

Was Du tun musst:

  1. Da die papas mit Schale gegessen werden – dadurch zeichnen sie sich ja auch aus – solltest Du sie vorher gut waschen und abbürsten
  2. Gebe die Kartoffeln in einen Topf, gebe soviel Wasser hinein, dass alles gerade gut bedeckt ist und füge das Salz dazu
  3. Lasse das Ganze einmal kräftig aufkochen und anschließend bei mittlerer Hitze 20-25min weiter köcheln – Übrigens: lass den Topf geöffnet und lege keinen Deckel drauf, damit das Wasser besser verdampfen kann!
  4. Die Kartoffeln kannst Du nach dem Kochen abgießen und den Topf noch für weitere 15-20min auf die abgeschaltete Kochplatte stellen – hierdurch bildet sich die feine Salzkruste und die Schale bekommt ihr typisch runzeliges arrugada-Aussehen!

Ich würde sagen, dem gemütlichen Tapas-Abend steht nun nichts mehr im Weg! ¡Buen provecho!

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