Schöne Haut durch Kollagen und 5 gute Gründe, warum Du es nehmen solltest

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Die Haut – funktionell das vielseitigste Organ des menschlichen Körpers und das “Spiegelbild” unserer Seele.

Denn sie ist ein zuverlässiger Indikator für ein mineralstoffliches Ungleichgewicht, Stress oder entzündliche Prozesse im Körper.

Einer der organischen Hauptbestandteile der Haut (zu 80%) ist das Kollagen – das im Körper am häufigsten vorkommende Protein (zu über 30%).

Kollagen macht Deine Haut elastisch und ist dafür verantwortlich, wie straff (oder wie schlaff und faltig) sie ist.

Bevor Du also Dein Hautbild auf Deine Gene schiebst, oder in teure Cremes und Make-up (bei den Damen der Schöpfung) investierst – nimm Dir etwas Zeit und lese diesen Artikel.

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Hier erfährst Du:

  1. Was Kollagen überhaupt ist & welche Funktion es in Deinem Körper hat 
  2. Warum Kollagen-haltige Kosmetika rausgeschmissenes Geld sind
  3. Wie Du Deine Kollagenproduktion wirkungsvoll ankurbeln kannst & solltest
  4. Wie Du Dein Hautbild durch Kollagen deutlich verbessern kannst – mit meinem persönlichen Selbsttest 

 

1. Kollagen – das innere Korsett der Haut

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Hättest Du gewusst, dass Kollagen der wichtigste Faserbestandteil von Haut, Knochen, Sehnen, Knorpel, Blutgefäßen und Zähnen ist?

Im menschlichen Organismus findest Du es vor allem im Bindegewebe.

Kollagen ist das wichtigste Strukturprotein der Haut und funktioniert wie ein Gerüst von innen, das Deinen Körper zusammenhält.

Das Protein besteht aus seilähnlichen Strukturen, die sich zu Fasern von so hoher Festigkeit verdichten, dass sie sogar die der Muskelfasern um das 300-fache überschreiten!

Unverzichtbar für die Spannkraft der Haut!

Du findest Kollagen ausschließlich in tierischen Produkten, wie Schweine- oder Rinderschwarte – damit ist es übrigens wohl nichts für Vegetarier und Veganer, die es ganz genau nehmen 😉

Für die Gesundheit Deiner Haut ist eine gut funktionierende Kollagenbildung unerlässlich.

Durch Kollagen wird die Struktur geschtüzt und ein Schutz gegen Schadstoffe und freie Radikale aufgebaut.

Die natürliche Bausubstanz bildet Dein Körper eigenständig täglich mit Hilfe von speziellen Zellen (Fibroblasten), speichert Feuchtigkeit und fördert die Regeneration von Hautzellen.

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Das Gemeine daran: Das bleibt nicht ewig so.

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Kollagenproduktion (© rob3000 – Fotolia.com)

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Die körpereigene Produktion nimmt mit zunehmendem Alter ab.

In der Regel passiert das um das 25. – 30. Lebensjahr herum.

Das Kollagen zerfällt schneller, als sich neues bilden kann.

Anstelle des alten Kollagens bildet sich zwar neues, aber langsamer, bis die Kollagen-Erneuerung schließlich hinter dem Zerfall zurückbleiben kann.

 

Die Folge: unsere Haut wird “fahler”, es bilden sich Fältchen und Falten.

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Folgende Faktoren beschleunigen übrigens zusätzlich den Verlust von Kollagen:

  • Sonnenexposition
  • Rauchen
  • Umweltverschmutzung, verschiedene Schadstoffe
  • Stress und übertriebene sportliche Aktivitäten (aktivieren ebenfalls freie Radikale)
  •  verschiedene Behandlungen, die die Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen erschweren

 

Was also tun, um die Haut lange schön und straff zu halten?

Hier sollen u.a. kollagenhaltige Kosmetika aushelfen (so heißt es…) und diese gibt es wie Sand am Meer! Warum dies pures Marketing ist, liest Du weiter unten!

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2. Warum Kollagen-haltige Kosmetika rausgeschmissenes Geld sind

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Eine schöne, reine und straffe Haut zählt zu den wichtigsten Attraktivitätsmerkmalen eines Menschen und ist ein Zeichen für Gesundheit!

Klar – wir wollen ALLE eine strahlende, glatte und reine Haut haben!

Und das am liebsten bis ins hohe Alter!

Die Beauty-Industrie preist eine unendliche Menge an “Wunder-Kosmetika” an, die dabei helfen sollen eben diese Kollagenproduktion (wieder-) anzukurbeln.

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Kosmetika, die die Kollagenproduktion ankurbeln sollen?

 

Was dabei überhaupt nicht thematisiert wird – Kosmetika können nur in der Epidermis, der äußeren Hautschicht, wirken.

Manche Hersteller versprechen durch teuer bezahlte Werbung im TV oder Hochglanz-Magazinen, dass einige der (besonders teuren 😉 ) Kosmetik-Produkte die körpereigene Kollagenproduktion in der Haut ankurbeln, weil sie so tief in die Haut eindringen, dass es tatsächlich systemisch wirken kann.

Rein rechtlich darf Kosmetik jedoch gar nicht so tief gehen, weil sie sonst unter das Arzneimittelgesetz fallen würde.

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FAZIT: Kollagen-Kosmetik wirkt nur kurzzeitig in der äußeren Hautschicht, der Epidermis.

Eine gute, feuchtigkeitsspendende Creme reicht zur Pflege vollkommen aus.

 

Was hilft dann?

 

3. Wie Du Deine Kollagenproduktion wirkungsvoll ankurbeln kannst & solltest

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Wenn nicht durch Kosmetik, wie denn dann?

Wie Du weiter oben bereits gelesen hast, ist Dein Körper durchaus in der Lage, Kollagen selbst zu produzieren.

Kollagen enthält größere Mengen der Aminosäuren Arginin, Glutamin, Glyzin und Prolin.

Um alle notwenigen Stoffwechselprozesse im Körper aufrechtzuerhalten, benötigt Dein Körper etwa 10g Glyzin pro Tag. Daraus wird das Kollagen gebildet.

Wie gesagt, nimmt die Eigenproduktion mit zunehmenden Alter ab. Aber auch in jüngeren Jahren reicht die Dosis von 10g täglich in speziellen Fällen nicht aus.

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Diese wären:

  • Reparatur oder Erneuerung beschädigter Zellen (etwa nach einer Verletzung)
  • bei sehr intensivem Training
  • bei viel Stress
  • bei Krankheit und/oder Wundheilung
  • bei nährstoffarmer Ernährung
  • bei einem ungesundem Lebenswandel

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Findest Du Dich in mindestens einem dieser Punkte wieder?

Falls ja – kein Grund zur Sorge! Damit hast Du mindestens einen guten Grund mehr, mehr Kollagen zu essen!

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Ganz genau – zu essen!

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Damit komme ich auch zu dem Punkt, wie Du Deine Kollagenproduktion wirklich wirkungsvoll ankurbeln kannst.

Über eine gezielte Auswahl von Nahrungsmitteln kannst Du die Produktion von Kollagen verstärken, beziehungsweise Kollagen aufnehmen.

Wenn Du diese regelmäßig in Deinen Ernährungsplan einbaust, kannst Du damit Deine Haut straffen und elastischer machen.

 

Zu diesen Lebensmitteln gehören z.Bsp.:

  • Selbstgemachte Knochenbrühe aus Rinderknochen oder Hühnerkarkassen (Knochen, Füßen, Hälsen, etc.), Fischskeletten und –köpfen – ja, ich weiß, es hört sich so grässlich an!! Und jeder Vegetarier oder Veganer verlässt spätestes jetzt diesen Blog 😀 aber glaube mir – der Aufwand lohnt sich und es schmeckt überraschend gut!
  • Geschmorte Fleischstücke (Haxen, Ochsenschwanz, etc.)
  • Fleisch am Knochen gegart
  • Gelatine – besteht zu 90% aus Kollagen. Eignet sich sehr gut, um gesunde Desserts zuzubereiten
  • Vitamin C – reiches Obst (Orange, Zitrone, Kiwi, Grapefruit, Mango, Ananas) – für die Produktion von Kollagen grundlegend
  • rotes Obst und Gemüse (Äpfel, Erdbeeren, Kirschen, Rote Beete, Tomaten, rote Paprika) – enthält antioxidatives Lycopin, welches ebenfalls die Kollagenbildung ankurbelt

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Nice to know: 

Durch die Verwertung der restlichen Körperteile der Tiere (Knochen, Füßen, Hälsen, etc.) wirkst Du ebenfalls der Lebensmittelverschwendung entgegen!

Du tust also etwas für Deine Gesundheit und gleichzeitig etwas Gutes für die Ökologie!

 

4. Wie Du Dein Hautbild durch Kollagen deutlich verbessern kannst – mit meinem persönlichen Selbsttest

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Ich habe Dir nun eine Reihe von Lebensmitteln vorgestellt, die Deine körpereigene Kollagenproduktion ankurbeln können, bzw. solche, durch die Du Kollagen aufnehmen kannst.

Wenn Du bei dieser Liste allerdings denkst:

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“Nichts davon mag ich”

“Nichts davon würde ich jemals probieren wollen”

“Ich habe keine Zeit für so viel Aufwand/Zubereitung”

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dann wäre dieser Tipp möglicherweise das Richtige für Dich: Kollagen Peptide

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…wodurch ich auch zu meinem Selbsttest komme! Ich nehme Kollagen Peptide in Pulverform seit etwa 2 Monaten ein.

Ich benutze dafür dieses Produkt:

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hydrolysiertes Kollagen

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Die Einnahme des Kollagen-Pulvers hat zwei, nicht unwesentliche, Vorteile:

  • die Peptide gelangen über den Blutkreislauf zu den Fibroplasten, die in den tieferen Hautschichten für die Kollagenproduktion zuständig sind und kurbeln hier die Produktion noch stärker an
  • das Pulver ist völlig geschmacksneutral und lässt sich in Smoothies, Müslis oder Suppen simpel und vor allem schnell einbauen

 

Bei diesem Produkt wird der Rohstoff aus Rindern gewonnen.

Und ich möchte Dir außerdem noch verraten, warum ich mich gerade für dieses Pulver entschieden habe – schließlich gibt es auf dem Markt etliche, auch günstigere Alternativen!

Dieses Kollagen stammt aus europäischer Weidehaltung und wird besonders schonend durch enzymatische Spaltung hergestellt.

That’s it!

Das ist der Unterschied!

Billiges Kollagen-Hydrolysat stammt meist aus konventioneller Massentierhaltung und wird mithilfe von Säure anstatt durch Enzyme gespalten.

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Nährwerte Kollagen Hydrolysat

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Was meinen Selbsttest anbetrifft – dazu habe ich mich aufgrund meiner Recherche zur Wirkung des Kollagens auf den Stoffwechsel entschieden.

Denn Kollagen kann noch viel mehr, als “nur” schöne Haut…

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5 gute Gründe, warum Du Kollagen nehmen solltest:

  1. es macht die Sehnen elastischer und Gelenke flexibler – Arthrose ist schließlich keine Frage des Alters!
  2. es erhöht den Stoffwechsel und das Muskelwachstum (das war eigentlich mein Hauptgrund für den Test :) )
  3. es hilft bei der Entgiftung des Körpers
  4. es unterstützt die Regeneration – auch nach dem Training sehr vorteilhaft, z.B. im Post-Workout Shake
  5. es stimuliert die Hautregeneration, strafft das Bindegewebe und verbessert die Hautgesundheit

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Da ich ein absoluter Fan von schnellen und sichtbaren Ergebnissen bin, fiel mir die Wirkung auf die Haut am deutlichsten (und am schnellsten) auf.

Ich bin ehrlich – ich war (positiv) überrascht, bin ich doch eher ein misstrauischer Mensch, was solche “Versprechen” anbetrifft.

 

Ich muss dazu sagen – ich habe und hatte noch nie wirklich “schlechte” Haut.

Keine Unreinheiten, Akne (auch in der Pubertät nicht).

Klar – hin und wieder hier und da ein Pickelchen oder so. Aber im Grunde ziemlich gute Haut.

Auch habe ich (zum Glück) noch nicht mit Fältchen zu kämpfen – Lach-Falten zählen nicht! 😉

 

Mein Problemchen sind – bzw. kann ich mittlerweile “waren” sagen – sogenannte Milien auf meinen Wangen.

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Kurz zur Erklärung: Milien sind kleine, weiße Hautunebenheiten, die – meistens bei trockener Haut – durch Ansammlung von Keratin (Horn) entstehen.

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Ich hatte diese kleinen Übeltäter auf meinen Wangen, was mich eigentlich nie großartig störte, da man sie mehr fühlte, als sah.

Insbesondere in Zeiten mit viel Stress, oder in den kalten Jahreszeiten hatte ich das Gefühl, dass es mehr wurden.

Als ich das Kollagen zu mir nahm – ich nahm es immer nur morgens in meinem Kaffee – merkte ich relativ schnell, wie glatt sich meine Haut anfühlte.

Mit “schnell” meine ich nach bereits etwa einer Woche.

Nicht, dass ich mir ständig selber über’s Gesicht streichle 😀 Aber bei der täglichen Pflege-Routine fiel es mir doch ziemlich stark auf!

Generell muss ich sagen, dass ich tatsächlich noch nie so glatte Haut hatte – und im Gesamtbild sieht das Gesicht in der Tat ebenmäßiger aus.

Bei meiner ursprünglichen Motivation Kollagen zu nehmen also ein schöner “Nebeneffekt“!

An die Mädels – viele von Euch hatten mich in letzter Zeit auf Instagram darauf angesprochen, ob ich ein neues Make-up oder neue Pflege benutze.

Nein – das ist tatsächlich bloß die Wirkung des Kollagens! :)

 

Ob sich mein Stoffwechsel durch die Kollagen-Einnahme ebenfalls verbessert hat?

Das fällt mir nach der kurzen Zeit noch recht schwer zu sagen und ist mit Sicherheit auch schwieriger zu “messen”.

Für mich steht allerdings felsenfest: allein aufgrund des tollen Effekts auf meine Haut, werde ich es definitiv weiterhin benutzen!

Zusätzlich zu der Dosis in meinem Morgen-Kaffee, möchte ich es noch in kommender Zeit in meinen Post-Workout Shake einbauen, um die Regeneration nach dem Training zu pushen.

Über die Wirkung halte ich Dich gern wieder auf dem Laufenden!

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FAZIT

Ob Du Dich dazu entscheidest, Kollagen wegen seiner tollen und raschen Wirkung auf die Haut zu nehmen, oder darum, weil Du langfristig etwas für Deine Gesundheit tun möchtest – es ist eine gute Entscheidung und eine lohnende Investition in Deinen Körper!

Ob Du Kollagen aus natürlichen Lebensmitteln beziehst, oder einfachheitshalber auf die Kollagen-Peptide zurückgreifst – wichtig ist in beiden Fällen, dass der Rohstoff von gesunden, artgerecht gehaltenen und gefütterten Tieren stammt!

(Diese Anforderung erfüllt das von mir empfohlene Produkt)

Hast Du ebenfalls bereits Erfahrungen mit Kollagen? Nimmst Du es zu einem bestimmten Zweck ein? Falls ja, in welcher Form? Schreibe mir gerne eine Nachricht – ich bin auf Deine Meinung gespannt!

 

unterschrift

 

 

 

 

 

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Quellen

  1. Schunck, M., Zague, V., Oesser, S., Proksch, E. (2015): Dietary Supplementation with Specific Collagen Peptides Has a Body Mass Index-Dependent Beneficial Effect on Cellulite Morphology. In: J Med Food 00 (0) 2015, 1–9.
  2. Schlippe et al. (2015): Einfluss oraler Einnahme von Kollagen-Peptiden auf relevante Parameter der Hautalterung: Hautfeuchtigkeit, Hautelastizität und Hautrauigkeit. In: Aktuelle Dermatologie, 41: 529-534.
  3. Moskowitz RW (2000): Role of collagen hydrolysate in bone and joint disease. 30: 87-99.

 

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